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Hochspannung aus dem Millennium Ball |
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Montag, den 29. Januar 2007 um 22:40 Uhr |
Irgendwo wurde behauptet, dass in einem 'Plasmaball' oder 'Millenium Ball' ein Teslatrafo drin sein soll. Also hab ich mal nachgeschaut.

Seitdem betreibe ich das Gerät nur noch offen. Allerdings gilt hier zu beachten, dass sämtliche Teile unter hoher Spannung stehen.
Deshalb:
ACHTUNG: Beim Umgang mit hohen
Spannungen muss ständig auf die Sicherheit geachtet werden. Ich
distanziere mich von Leuten die sich durch unsachgemäße Handhabung
elektrischer Geräte selbst oder andere Grillen, oder ihnen
sonstwie schaden.
Ja, wie soll ich sagen... was auch immer das Plasma in die Kugel bringt
ist möglicherweise kein Teslatrafo, da es vermutlich nicht hochfrequent
genug ist sodass es einem nichts anhaben kann. Also direktes Berühren
ist keine gute Idee und ist schmerzhaft.
Nun kann man aber einige Experimente durchführen:
Man kann versuchen das Versuchsobjekt ohne extra Erdung an den Trafo anzuschließen, das ergibt möglicherweise andere Effekte als ein geerdetes Objekt. Für Jakobsleitern muss der andere Pol geerdet werden. Lichtbögen entstehen nicht immer an den gleichen Stellen. Manchmal muss man mehrmals einschalten damit ein Lichtbogen an einer interessanten Stelle auftritt. Außerdem spielt es eine Rolle ob das Gas in der Lampe schon erhitzt ist. Jakobsleitern entstehen bei mir erst wenn der Lichtbogen die Lampe schon etwas aufgeheizt hat.
Defekte Halogenlampen:

Diese Halogenlampe spendet mit dem Hochspannungstrafo wieder Licht.
Da der Glühfaden unterbrochen ist bildet sich ein Lichtbogen.
Am Ein- und Austritt in den Glühfaden wird soviel Hitze erzeugt dass
der Draht glüht.
Diese Video (XviD) demonstriert das ganze. Beim Einschalten sieht man blaues
Licht, von dem Lichtbogen. Langsam wird der Glühfaden heiß, und das
Licht wandelt sich zu warm, gelblich.
Normale Glühbirnen:

Davon hat man immer genug Defekte herumliegen. Klick aufs Bild zeigt ein Video (XviD) von einer Jakobsleiter in einer Lampe.
Der Lampenfuß ist übrigens (offensichtlich) eine Eigenkonstruktion, da bei gewöhnlichen Haltern die Pole zu dicht aneinander liegen sodass ein Lichtbogen entstehen würde.
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